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15 Selbstfürsorge Ideen für gemütliche Herbsttage

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber sobald sich draußen die ersten Blätter bunt färben, bekomme ich direkt Lust auf gemütliche Nachmittage, Waldspaziergänge, Kerzen und alles, was sich irgendwie nach Herbst anfühlt. Gleichzeitig merke ich aber auch jedes Jahr wieder, dass diese Jahreszeit eine ganz andere Energie mit sich bringt, als der Sommer. Es wird früher dunkel, morgens ist es plötzlich wieder grau und während die Natur langsam einen Gang zurückschaltet, läuft unser hektischer Alltag einfach weiter. Und genau das ist für mich der Punkt, an dem Selbstfürsorge im Herbst besonders wichtig wird.

Denn nur weil draußen alles ein bisschen langsamer wird, verschwinden unsere Termine, Verpflichtungen und To dos leider nicht automatisch. Gerade wenn der Alltag sowieso schon voll ist und der eigene Akku vielleicht nicht mehr bei 100 Prozent ist, dürfen wir deshalb umso bewusster schauen, wo wir kleine Selbstfürsorge Momente schaffen können.

Und wenn du dabei jetzt direkt an einen kompletten Wellness Tag denkst, für den du sowieso keine Zeit hast, dann kann ich dich an dieser Stelle beruhigen. Denn darum soll es hier nicht gehen. Selbstfürsorge darf nämlich auch mitten im Alltag geschehen. Sie darf gemütlich, kreativ, ruhig oder auch was ganz anderes sein. Vor allem darf sie aber eins: sich nach dir anfühlen.

Mach es dir nun gemütlich, denn jetzt folgenden 15 Selbstfürsorge Ideen für deinen Herbst 🍂

Ob ein Date mit dir selbst, ein kreativer Abend zuhause oder eine kleine bewusste Auszeit zwischendurch: Lass dich von den folgenden Selbstfürsorge Impulsen inspirieren und schau, was sich für dich gerade gut anfühlt. Die Ideen dienen nicht als weitere Punkte auf deiner To do Liste, die du jetzt unbedingt alle umsetzen musst, sondern vielmehr als kleine Inspiration dafür, wie unterschiedlich Selbstfürsorge aussehen kann.

Lass dich beim Lesen inspirieren und schau, welche Selbstfürsorge Idee dich spontan anspricht. Vielleicht gibt es eine, bei der du direkt denkst: „Oh ja, das würde mir gerade richtig guttun.“ Dann fang genau damit an. Vielleicht möchtest du im Laufe des Herbstes mehrere Ideen ausprobieren oder du merkst, dass du gerade etwas ganz anderes brauchst. Auch das ist vollkommen okay. Denn am Ende geht es nicht darum, möglichst viel Selfcare zu machen, sondern herauszufinden, was dir wirklich guttut.


1. Mache aus deinem Herbstspaziergang eine kleine Auszeit

Ein Spaziergang klingt jetzt wahrscheinlich nicht nach dem neuesten Selfcare Geheimtipp des Jahrhunderts. Aber ich finde, wir unterschätzen total, wie gut es einem tun kann, einfach mal in die Natur zu gehen. Vor allem dann, wenn du dein Handy nicht die ganze Zeit in der Hand hast.

Probier bei deinem nächsten Herbstspaziergang deshalb mal etwas aus: Lass den Podcast aus, steck dein Handy weg und schau achtsam hin.

  • Welche Farben siehst du gerade?
  • Wie riecht die Luft?
  • Wie fühlt sich der Boden unter deinen Füßen an?
  • Welche Geräusche nimmst du wahr?

Vielleicht entdeckst du unterwegs ein besonders schönes Blatt oder eine Kastanie, die du als kleine Erinnerung an deinen achtsamen Herbstspaziergang mit nach Hause nimmst.

Ich mag solche kleinen Übungen, weil sie uns wieder ein bisschen aus dem Kopf und zurück in den Moment holen können. Und manchmal ist genau das die Pause, die wir gerade von unserem hektischen Alltag brauchen.


2. Hole dein Ausmalbuch raus

Ja, ich meine das ernst. Ausmalen ist für mich eine dieser Beschäftigungen, bei denen man irgendwann merkt: Oh wow, ich habe gerade seit 20 Minuten nicht über meine To do Liste nachgedacht.

Und genau deshalb liebe ich kreative Auszeiten so sehr. Mach dir an einem verregneten Herbstabend Musik an, schnapp dir ein Mandala oder ein schönes Ausmalbuch und leg einfach los. Du musst dabei nichts erschaffen, was am Ende besonders schön aussieht. Es geht nicht ums Ergebnis, sondern darum, dass deine Hände beschäftigt sind und dein Kopf mal eine Pause vom ständigen Denken bekommt. Wenn du beim Ausmalen merkst, dass dir das guttut, kannst du dir daraus sogar ein kleines Feierabendritual machen.

Herzensnotiz: Und das ist übrigens nicht nur mein persönliches Empfinden. Auch wissenschaftlich gibt es Hinweise darauf, dass Ausmalen dabei helfen kann, Anspannung und Stress für eine Weile zu reduzieren. Gerade das Ausmalen von Mandalas und anderen vorgegebenen Mustern kann unsere Aufmerksamkeit auf eine ruhige, sich wiederholende Tätigkeit lenken. Statt ständig neue Entscheidungen treffen zu müssen oder gedanklich schon beim nächsten To do zu sein, konzentrieren wir uns auf Farben, Formen und die Bewegung des Stiftes. Studien zeigen, dass solche kreativen Tätigkeiten mit einer Verringerung von situativer Anspannung und Stress verbunden sein können, wobei die Forschung noch nicht in allen Punkten eindeutig ist. Für mich ist Ausmalen deshalb eine wunderschöne Möglichkeit, dem Kopf weniger Input zu geben und dem gesamten System einen Moment zum Runterfahren zu schenken.

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3. Mach einen analogen Herbstabend

Wann hattest du zuletzt einen Abend, an dem du nicht gleichzeitig Netflix geschaut, WhatsApp beantwortet und nebenbei noch durch Instagram gescrollt hast?

Ich erwische mich selbst auch oft genug dabei, deshalb finde ich einen bewusst analogen Abend richtig schön. Handy weg, Laptop zu und dann suchst du dir etwas aus, das nichts mit einem Bildschirm zu tun hat.

Du kannst puzzeln, malen, lesen, journaln, Karten spielen oder endlich das Kreativprojekt anfangen, das schon ewig in irgendeiner Schublade liegt.

Das Spannende an so einem analogen Abend ist, dass du gar nicht versuchen musst, besonders achtsam zu sein. Du gibst deinem Kopf einfach mal weniger Input.


4. Verabrede dich mit deinem Journal

Vielleicht hast du dein Journal zuhause liegen und nimmst dir schon seit drei Wochen vor, endlich wieder reinzuschreiben. Willkommen im Club.

Mach deshalb nicht einfach „Journaling“ zu einem weiteren Punkt auf deiner Liste, sondern verabrede dich richtig damit.

Bereite dir dein Lieblingsgetränk zu, suche dir einen gemütlichen Platz und stelle dir einen Timer auf zehn Minuten. Mehr brauchst du gar nicht.

Du kannst zum Beispiel über diese drei Fragen schreiben:

  • Wie geht es mir gerade wirklich?
  • Was nimmt momentan besonders viel Raum in meinem Kopf ein?
  • Was wünsche ich mir für diesen Herbst mehr?

Und dann schreib einfach drauf los. Ohne perfekte Sätze und ohne darüber nachzudenken, ob deine Antworten besonders tiefgründig sind.


5. Plane dir einen richtigen Selfcare Sunday

Und damit meine ich nicht den Sonntag, an dem du Wäsche machst, die Wohnung putzt, Essen vorbereitest, deine Mails sortierst und danach noch schnell eine Gesichtsmaske aufträgst und das Ganze Selfcare nennst.

Ich meine einen Sonntag, an dem du dir bewusst weniger vornimmst.

Vielleicht schläfst du aus, frühstückst langsam, gehst eine Runde raus und entscheidest danach spontan, wonach dir ist. Vielleicht möchtest du lesen, kreativ sein oder dich mit einem Herzensmenschen treffen. Möglicherweise möchtest du auch einfach gar nichts machen.

Das Entscheidende ist, dass du dir nicht schon morgens einen perfekten Wohlfühltag zusammenplanst. Lass Raum für dich selbst entstehen.

Kleine Journalingfrage für deinen Selfcare Sunday: Wie würde ein Sonntag aussehen, der sich wirklich gut für mich anfühlt?


6. Gestalte dir deine persönliche Herbst-Glücksliste

Eine meiner liebsten Übungen ist so simpel, dass man sie fast unterschätzt.

Nimm dir dein Journal zur Hand, schlage eine Seite auf und schreibe als Überschrift: Meine kleinen Glücksmomente im Herbst 🍂

Und dann sammelst du. Der erste richtig schöne Herbstspaziergang, dein Lieblingspulli, ein Abend mit Freunden, ein unglaublich guter Kaffee, Sonne zwischen den bunten Bäumen, ein richtig gutes Buch oder ein Nachmittag, an dem du einfach mal nichts vorhattest.

Das können winzige Dinge sein. Und genau darum geht es. Wir denken bei Glück oft an die großen Momente und übersehen dabei, wie viel Schönes sich mitten in unserem normalen Alltag versteckt.

Transparenzhinweis: Das gezeigte Bild wurde mit Unterstützung von KI erstellt und dient der Inspiration.

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7. Gestalte dir einen kleinen Wohlfühlplatz

Du brauchst dafür kein eigenes Meditationszimmer und musst dir auch keinen Pinterest perfekten Sessel für 900 Euro zulegen.

Suche dir einfach einen Platz in deiner Wohnung, an dem du gerne zur Ruhe kommst. Vielleicht eine Ecke auf dem Sofa, einen Sessel oder einen Platz am Fenster.

Gestalte ihn dir so, dass du dich dort wirklich gerne hinsetzt. Eine Decke, dein Journal, ein paar Bücher, vielleicht eine schöne Kerze oder eine kleine Lampe mit warmem Licht reichen schon vollkommen aus.

Und dann versuch, diesen Platz nicht gleichzeitig zum Arbeiten, Wäschefalten und Rechnungen sortieren zu benutzen. Er darf einfach dein kleiner Ort zum Runterkommen sein. Ein Platz, an den du dich ganz bewusst zurückziehen kannst, wenn du ein paar Minuten für dich brauchst, lesen, journaln, kreativ sein oder einfach mal nichts machen möchtest.

Je öfter du diesen Ort mit kleinen bewussten Auszeiten verbindest, desto mehr kann daraus dein ganz persönlicher Wohlfühlplatz werden, an dem du schon beim Hinsetzen merkst: Jetzt ist gerade Zeit für mich.

Herzenstipp: Leg dir dort direkt ein paar Dinge bereit, die dir guttun. Dein Lieblingsbuch, dein Journal, ein Ausmalbuch oder Kopfhörer für eine Meditation. So musst du dir deine Auszeit nicht erst „vorbereiten“, sondern kannst sie dir auch mitten im Alltag ganz unkompliziert nehmen.


8. Probier ein neues kreatives Hobby aus

Der Herbst ist für mich die perfekte Zeit, um wieder mehr mit den Händen zu machen. Vielleicht hast du Lust auf Aquarellmalen, Handlettering, Häkeln, Töpfern, Collagen oder Zen Doodlen.

Und bitte nicht mit dem Gedanken anfangen: Aber ich kann überhaupt nicht malen. Das musst du auch nicht. Du darfst Dinge machen, in denen du nicht gut bist. Kreativität muss nicht produktiv sein und am Ende muss auch nichts entstehen, das du irgendwo zeigen möchtest.

Überlege dir, was du schon länger ausprobieren möchtest. Vielleicht gibt es etwas, das du immer wieder irgendwo siehst und dir denkst: Das würde ich eigentlich auch gerne mal testen. Dann ist das hier deine liebevolle Einladung, nicht länger nur darüber nachzudenken, sondern es einfach auszuprobieren. Besorge dir die Materialien, suche dir für den Anfang eine einfache Anleitung und mach dir daraus einen gemütlichen Kreativabend. Ohne Anspruch, ohne Perfektion und einfach nur, weil es dir Freude macht.


9. Gehe alleine in eine Buchhandlung und such dir ein Herbstbuch aus

Das ist für mich tatsächlich ein richtig schönes kleines Date mit mir selbst und gerade im Herbst liebe ich solche kleinen Auszeiten.

Geh ohne Zeitdruck in eine Buchhandlung und nimm dir wirklich Zeit zum Stöbern. Nicht online fünf Rezensionen vergleichen und schon vorher wissen, welches Buch es werden soll, sondern einfach mal schauen, wohin es dich zieht. Nimm Bücher in die Hand, lies ein paar Klappentexte, blättere durch die ersten Seiten und schau, welches Buch dich gerade irgendwie anspricht.

Vielleicht wird es ein Roman, in dem du für ein paar Stunden komplett versinken kannst. Vielleicht ein Buch über persönliche Weiterentwicklung, ein inspirierendes Sachbuch oder etwas, das dich gerade auf deinem eigenen Weg begleitet. Es muss nicht das Buch sein, das gerade überall empfohlen wird. Such dir eines aus, auf das du wirklich Lust hast.

Und wenn du aus dem Buchladenbesuch ein richtiges kleines Solo Date machen möchtest, dann geh danach noch einen Kaffee oder Matcha trinken, setz dich mit deinem neuen Buch in ein gemütliches Café und lies direkt die ersten Seiten. Ohne auf jemanden warten zu müssen und ohne danach direkt zum nächsten Termin zu hetzen.

Später zuhause bekommt dein neues Herbstbuch einen Platz an deinem Wohlfühlort. Mach dir einen Tee, kuschel dich unter eine Decke und gönn dir immer wieder ganz bewusst ein paar Seiten. Vielleicht wird daraus sogar dein kleines Herbstritual: Handy weg, Buch auf und für eine Weile in einer anderen Welt verschwinden.


10. Mach einen kleinen Digital Detox Nachmittag

Keine Sorge, du musst dein Smartphone nicht gleich für sieben Tage in einer Schublade verschwinden lassen. Manchmal reichen schon ein oder zwei Stunden, in denen du ganz bewusst offline bist.

Stell dein Handy auf lautlos, leg es außer Reichweite und mach etwas, bei dem dein Bildschirm einfach mal keine Rolle spielt. Geh raus, koch dir etwas Leckeres, lies, werde kreativ oder mach es dir zuhause gemütlich.

Beobachte dabei ruhig einmal, wie oft du ganz automatisch nach deinem Handy greifen möchtest. Wie schnell entsteht der Impuls, kurz Instagram zu öffnen, Nachrichten zu checken oder „nur mal eben“ etwas nachzuschauen?

Nutze diese kleine Pause ganz bewusst für dich. Vielleicht merkst du, wie gut es tut, nicht jeden freien Moment mit neuen Reizen zu füllen und einfach mal ein bisschen mehr im Hier und Jetzt zu sein.


11. Koch dir dein persönliches Herbst Soulfood

Selbstfürsorge kann auch bedeuten, dir bewusst etwas zuzubereiten, auf das du dich richtig freust.

Suche dir ein Herbstrezept aus, das du schon lange ausprobieren möchtest. Kürbissuppe, Ofengemüse, Zimtschnecken, Apple Crumble, Pasta mit Pilzen oder was auch immer für dich nach Herbst schmeckt.

Mache dir Musik an und versuch, nicht einfach möglichst schnell Essen auf den Tisch zu bekommen, sondern das Kochen selbst ein bisschen zu genießen.

Und wenn dein Herbst Soulfood fertig ist, dann mach es dir damit richtig schön. Deck dir den Tisch nur für dich, zünde eine Kerze an und lass das Handy einfach mal liegen. Genieß dein Essen ganz bewusst, statt nebenbei schon wieder beim nächsten To do zu sein. Denn auch das darf Selbstfürsorge sein: dir selbst etwas Gutes zu kochen und dir anschließend die Zeit zu nehmen, es wirklich zu genießen.


12. Gestalte eine Herbst Bucket List

Der Herbst hat so viele kleine Dinge, auf die man sich freuen kann. Bunte Blätter, gemütliche Cafés, Kürbiszeit, goldene Nachmittagssonne, Spaziergänge durch raschelndes Laub und diese ersten Abende, an denen man sich wieder richtig gerne mit einer Decke aufs Sofa kuschelt.

Warum also nicht deine ganz persönliche Herbst Bucket List daraus machen? Aber bitte keine Liste mit 37 Dingen, die du bis Dezember unbedingt erledigt haben musst. Schnapp dir dein Journal und schreib dir fünf Dinge auf, die du diesen Herbst wirklich gerne erleben möchtest.

Vielleicht möchtest du einen neuen Waldweg entdecken, Kastanien sammeln, über einen Herbstmarkt schlendern, einen kreativen Nachmittag zuhause verbringen, einen Tagesausflug machen oder endlich dieses gemütliche Café besuchen und dir dort einen richtig guten Pumpkin Spice Latte gönnen.

Fünf Dinge reichen vollkommen. Deine Herbst Bucket List soll keine neue To do Liste sein, sondern eine kleine Sammlung aus Vorfreude und Momenten, die du dir in diesem Herbst ganz bewusst schenken möchtest.

Transparenzhinweis: Das gezeigte Bild wurde mit Unterstützung von KI erstellt und dient der Inspiration.


13. Nimm dir Zeit für einen gemütlichen Herbst Reflexionsabend

Der Herbst ist für mich auch immer eine schöne Zeit, um einmal kurz innezuhalten. Das Jahr ist noch nicht vorbei, gleichzeitig liegt schon einiges hinter uns und irgendwie fühlt sich diese Jahreszeit sowieso ein bisschen nach Rückzug, Nachdenken und Neuordnen an.

Nimm dir deshalb einen gemütlichen Abend nur für dich und schau einmal darauf, wie du die letzten Monate des Jahres verbringen möchtest. Dabei geht es nicht darum, was du bis Silvester unbedingt noch schaffen, erreichen oder von irgendeiner Liste abhaken musst.

Frag dich stattdessen: Wie möchte ich mich in den kommenden Monaten fühlen? Was möchte ich noch erleben? Was darf weniger werden? Und wofür möchte ich mir bewusster Zeit nehmen?

Du kannst deine Gedanken einfach in dein Journal schreiben oder daraus eine kleine Collage gestalten. Vielleicht findest du in alten Zeitschriften Bilder, Farben, Wörter oder Sätze, die sich gerade nach dir und deinen Wünschen für die kommende Zeit anfühlen.

Dazu deine Lieblingsmusik, etwas Leckeres zu trinken und dann darf ganz ohne Druck entstehen, was gerade entstehen möchte. Es muss am Ende kein perfektes Vision Board dabei herauskommen. Vielleicht sind es einfach ein paar Seiten in deinem Journal, die dich daran erinnern, wie du die letzten Monate dieses Jahres für dich gestalten möchtest.


14. Nimm dich selbst auf ein Herbst Date mit

Ich bin ein großer Fan davon, sich selbst ab und zu auf ein Date einzuladen. Und der Herbst ist dafür einfach perfekt.

Such dir einen freien Vormittag oder Nachmittag und überleg dir einmal ganz bewusst: Wenn ich heute nur danach entscheiden dürfte, worauf ich Lust habe, was würde ich tun?

Vielleicht gehst du in dein Lieblingscafé, bestellst dir einen richtig guten Kaffee oder Matcha und nimmst dein Journal mit. Danach schlenderst du durch eine Buchhandlung, gehst auf einen kleinen Herbstmarkt oder läufst einfach noch eine Runde durch die Stadt oder den Wald.

Und bitte mach daraus nicht direkt wieder ein Projekt. Ein Solo Date braucht weder einen perfekten Ablauf noch fünf Programmpunkte. Vielleicht sitzt du auch einfach zwei Stunden im Café, liest und beobachtest die Menschen.

Bei einem Date mit dir selbst geht es darum, ganz bewusst Zeit mit dir selbst zu verbringen und etwas zu machen, auf das du Lust hast.


15. Gönn dir einen verdammt gemütlichen Herbstnachmittag

Und ja, auch das gehört für mich unbedingt zu einem Selfcare Herbst. Denn Selbstfürsorge muss nicht immer bedeuten, dass du etwas reflektierst, an dir arbeitest, journalst oder dich irgendwie weiterentwickelst. Manchmal darf Selbstfürsorge auch einfach nur gemütlich sein.

Zieh deinen Lieblingspulli an, mach dir einen richtig guten Kaffee oder Tee, hol die kuscheligste Decke aus dem Schrank und verbring den Nachmittag auf dem Sofa. Lies drei Stunden in deinem Buch, schau deinen liebsten Herbstfilm oder mach einfach genau das, wonach dir gerade ist.

Und zwar ohne nebenbei noch schnell die Wäsche zusammenzulegen, Mails zu beantworten oder dir nach einer Stunde einzureden, dass du deine Zeit jetzt aber wirklich mal wieder „sinnvoll“ nutzen solltest.

Du darfst einen Nachmittag genießen, ohne dass am Ende etwas Produktives dabei herauskommen muss. Vielleicht ist genau das die Art von Selbstfürsorge, die wir uns viel öfter erlauben dürfen.


🪩 Kleiner Coaching Impuls für deinen Herbst 🍂

Bei all den Ideen, die du gerade gelesen hast, möchte ich dir vor allem eine Sache mitgeben: Es geht nicht darum, dass du jetzt alle 15 Selbstfürsorge Ideen in deinen Herbst packst. Viel wichtiger finde ich, dass du einmal kurz in dich hineinspürst und dich fragst:

Was würde mir diesen Herbst wirklich guttun?

Nicht, was du noch alles machen solltest oder was auf Instagram gerade nach der perfekten Herbst Selfcare aussieht. Sondern was du gerade brauchst, wonach du dich vielleicht schon länger sehnst und was dir persönlich Freude schenkt.

Vielleicht ist es ein gemütlicher Nachmittag nur für dich, mehr Zeit draußen, ein neues kreatives Hobby oder einfach ein bisschen weniger Müssen. Vielleicht hast du beim Lesen auch bei einer ganz bestimmten Idee direkt gedacht: Oh ja, genau darauf hätte ich gerade richtig Lust. Dann fang genau damit an.

Und vielleicht nimmst du dir für diesen Herbst noch eine kleine Sache vor: deine persönlichen Glücksmomente wieder bewusster wahrzunehmen. Den Kaffee in der Herbstsonne, das Rascheln der Blätter unter deinen Füßen, einen richtig schönen Abend mit Freunden, den ersten Tag im Lieblingspulli oder diesen einen unscheinbaren Moment, in dem du plötzlich denkst: Das Leben ist irgendwie richtig schön.

Denn Glück muss nicht immer laut, groß oder besonders sein. Manchmal steckt es in genau diesen kleinen Momenten mitten in unserem Alltag. Wir dürfen nur wieder anfangen, sie ein bisschen bewusster wahrzunehmen.🍂


Q&A über Selbstfürsorge

Wie kann Selbstfürsorge aussehen?

Selbstfürsorge kann unglaublich unterschiedlich aussehen und muss weder aufwendig noch perfekt sein. Ein Solo Date kann genauso dazugehören wie ein kreativer Abend, ein Waldspaziergang, Journaling oder ein gemütlicher Nachmittag auf dem Sofa.

Viel wichtiger als das Was ist für mich die Frage: Tut mir das gerade wirklich gut? Denn es gibt nicht die eine perfekte Selfcare Routine, die für jeden Menschen funktioniert.

Wie lerne ich Selbstfürsorge?

Selbstfürsorge lernen bedeutet für mich vor allem, sich selbst wieder besser zuzuhören. Was tut mir gut? Was gibt mir Energie? Wann brauche ich Ruhe und wann vielleicht genau das Gegenteil?

Probier verschiedene Dinge aus und beobachte, was sich für dich gut anfühlt. Vielleicht ist Journaling überhaupt nicht deins, dafür kannst du beim Malen wunderbar abschalten. Deine Selbstfürsorge darf genauso individuell sein wie du.


Selbstfürsorge muss kein weiteres Projekt sein, das du jetzt auch noch perfekt umsetzen möchtest. Vielleicht darf dieser Herbst einfach eine kleine Erinnerung daran sein, dich selbst zwischen all den Terminen, To dos und Menschen in deinem Leben nicht immer irgendwo hintenanzustellen.

Nimm dir aus den 15 Selbstfürsorge Ideen genau das mit, worauf du beim Lesen wirklich Lust bekommen hast. Plane dein Solo Date, schnapp dir dein Ausmalbuch, geh bewusst durch den Herbstwald oder reserviere dir einen gemütlichen Nachmittag, an dem du einfach mal nichts leisten oder erledigen musst.

Und vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, diesen Herbst möglichst besonders zu machen. Sondern darum, dir immer wieder kleine Momente zu schaffen, in denen du bei dir ankommst, das Leben bewusster genießt und eine wunderbare Zeit erlebst.

Denn auch deine Zeit mit dir selbst darf einen festen Platz in deinem Alltag haben. Nicht irgendwann, wenn alles andere erledigt ist, sondern mittendrin. You got this. 🍂

Glow up from within,
Deine Tatjana 💖

Hinweis:

Dieser Artikel dient lediglich der Information und persönlichen Reflexion. Er ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Beratung oder Behandlung. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Belastung sehr groß ist oder du alleine nicht mehr weiterkommst, scheue dich bitte nicht, dir professionelle Unterstützung zu holen. Bei akutem Bedarf oder wenn du nicht mehr sicher bist, wende dich bitte sofort an den ärztlichen Bereitschaftsdienst, eine Notaufnahme oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Ich bin keine Ärztin oder Heilpraktikerin, stelle keine Diagnose und gebe keine Heilungsversprechen ab. Die Coachings/Blogartikel ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder seine Medikation und/oder Therapie. Falls du dich aktuell in therapeutischer Behandlung befindest und dir nicht sicher bist, ob meine Herzensangebote richtig für dich sind, sprich vorher gerne mit deiner Therapeutin/deinem Therapeut.

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