Affirmationen, Selbstfürsorge, Selbstliebe, Coaching

Positive Affirmationen: Was sie wirklich können und was nicht

Vielleicht kennst du diese Sätze: „Ich bin genug.“, „Ich ziehe Fülle in mein Leben.“ und „Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten.“

Positive Affirmationen begegnen uns mittlerweile überall.

Und ja, ich liebe auch Affirmationen. Für mich stellen sie wundervolle Wegbegleiter dar. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass ihre Kraft vor allem dann entsteht, wenn wir uns wirklich mit den Worten verbinden, ihnen Glauben schenken und bereit sind, auch tiefer hinzuschauen.

Du kannst dir hundertmal am Tag sagen, dass du selbstbewusst bist. Doch wenn gleichzeitig eine innere Stimme laut in dir ruft „Ich glaube dir kein Wort!“, dann wird dieser Satz nicht plötzlich dein komplettes Selbstbild verändern. Das ist übrigens nicht nur meine Erfahrung als Coach, das lässt sich inzwischen auch psychologisch ziemlich gut erklären, dazu gleich mehr.

Genau deshalb möchte ich in diesem Artikel einmal ehrlich mit dem Mythos aufräumen, dass wir uns unser Leben einfach schön affirmieren können.

Positive Affirmationen können wundervolle Wegbegleiter sein. Sie können uns neue Perspektiven schenken, uns an unsere Wünsche erinnern und dazu einladen, bewusster mit unseren Gedanken umzugehen. Affirmationen ersetzen jedoch keine Selbstreflexion und keine tiefergehende innere Arbeit.

Schauen wir uns in diesem Blogartikel also genauer an, was Affirmationen wirklich können und was eben nicht.


Was sind positive Affirmationen?

Positive Affirmationen sind selbstbejahende Kraftsätze, mit denen du ganz bewusst Gedanken und innere Überzeugungen über dich selbst in den Fokus rückst. Durch die regelmäßige Beschäftigung mit einer Affirmation kannst du dir immer wieder neue, unterstützende Gedanken anbieten und deinen Blick darauf richten, wie du über dich selbst denken und mit dir sprechen möchtest.

Vielleicht möchtest du lernen, dir selbst mehr zu vertrauen. Dann könnte eine Affirmation beispielsweise lauten: „Ich darf Schritt für Schritt lernen, mir selbst zu vertrauen.“

Wenn du deine eigenen Bedürfnisse häufiger ernst nehmen möchtest, könnte dich der Satz „Meine Bedürfnisse dürfen wichtig sein“ begleiten.

Oder vielleicht wünschst du dir gerade einen liebevolleren Umgang mit dir selbst. Dann könnte „Ich darf mir selbst mit mehr Mitgefühl begegnen“ ein schöner Impuls für dich sein.

Für mich geht es bei Affirmationen jedoch nicht darum, unangenehme oder negative Gedanken einfach durch positive zu ersetzen. Viel spannender finde ich die Frage: Welche Gedanken möchte ich in meinem Leben bewusster stärken?

Denn unsere Gedanken begleiten uns jeden einzelnen Tag und viele davon laufen so automatisch ab, dass wir sie kaum noch bewusst wahrnehmen.

💭 Kleine Randnotiz: Häufig ist davon die Rede, dass uns täglich zwischen 60.000 und 80.000 Gedanken durch den Kopf gehen. Das klingt ganz schön viel, oder? Umso spannender finde ich es, einmal bewusst hinzuhören und wahrzunehmen, welche Gedanken uns eigentlich täglich begleiten.


Warum können Affirmationen wertvoll sein?

Viele Gedanken und innere Überzeugungen begleiten uns bereits eine ganze Weile und prägen mit, wie wir uns selbst sehen, wie wir mit uns sprechen und welches Bild wir von uns selbst haben.

Genau hier können positive Affirmationen einen neuen, stärkenden Impuls setzen. Das regelmäßige Wiederholen kann dir dabei helfen, dein Unterbewusstsein liebevoll anzustupsen und dich immer wieder mit einer positiven Sicht auf dich selbst zu verbinden. Dabei geht es für mich nicht darum, bisherige Gedanken einfach verschwinden zu lassen oder etwas schönzureden. Vielmehr können Affirmationen dich dabei begleiten, bewusst neue Perspektiven einzunehmen und stärkende Gedanken in deinem Alltag immer wieder aufzugreifen.

Sie können dich beispielsweise daran erinnern,

  • liebevoller mit dir selbst zu sprechen
  • deine eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen
  • dich auf deine persönlichen Stärken und Werte zu besinnen
  • eine gewünschte innere Haltung oder Intention immer wieder in deinen Alltag zu holen
  • deine Aufmerksamkeit bewusst auf das zu richten, was du stärken möchtest

Für mich sind Affirmationen deshalb vor allem kleine Wegbegleiter auf dem eigenen Entwicklungsweg. Sie können dich immer wieder daran erinnern, welche Gedanken du über dich selbst stärken und welche innere Haltung du Stück für Stück mehr in dein Leben einladen möchtest.

Und genau diese bewusste Ausrichtung auf stärkende Gedanken, Werte und innere Überzeugungen finde ich besonders spannend. Denn auch die Psychologie beschäftigt sich schon lange damit, welche Rolle unsere Werte und unser Selbstbild für unser inneres Erleben spielen.

Der Psychologe Claude Steele beschrieb bereits 1988 in seiner sogenannten Self Affirmation Theory*, dass Menschen danach streben, ein positives und stimmiges Bild von sich selbst aufrechtzuerhalten. Gerät dieses Selbstbild beispielsweise durch Kritik, Rückschläge oder Selbstzweifel ins Wanken, kann die bewusste Rückbesinnung auf persönliche Werte dabei unterstützen, mit solchen Situationen anders umzugehen.

Für mich steckt darin eine wunderschöne Verbindung zu Affirmationen. Sie können uns immer wieder an das erinnern, was uns wichtig ist, welche Werte wir leben möchten und welche stärkenden Gedanken wir bewusster in unser Leben einladen wollen. Dabei geht es nicht darum, uns etwas einzureden, das wir überhaupt nicht fühlen, sondern Worte zu wählen, mit denen wir uns wirklich verbinden können.

*Quelle: Psychological Science, 20(7), 860–866. Steele, C. M. (1988). The psychology of self-affirmation: Sustaining the integrity of the self. Advances in Experimental Social Psychology, 21, 261–302.


Was positive Affirmationen können

Nachdem wir nun wissen, was positive Affirmationen sind, schauen wir uns einmal genauer an, wie sie dich in deinem Alltag und auf deinem persönlichen Entwicklungsweg begleiten können.

1. Sie können dir deine Gedanken bewusster machen

Manchmal braucht es nur einen einzigen Satz, damit wir bemerken, welche Gedanken eigentlich ganz automatisch in uns auftauchen.

Stell dir vor, du liest die Affirmation: „Ich darf mir Pausen erlauben.“ und noch während du den Satz liest, kommt dir der Gedanke: „Ja, aber dafür habe ich gerade überhaupt keine Zeit.“

Genau dieser Moment kann unglaublich spannend sein. Denn plötzlich wird ein Gedanke sichtbar, den du vorher vielleicht gar nicht bewusst wahrgenommen hast.

Anstatt ihn direkt zu bewerten, kannst du neugierig werden und dich fragen: Warum fällt es mir eigentlich so schwer, mir Pausen zu erlauben? Was brauche ich gerade wirklich?

2. Sie können neue Perspektiven eröffnen

Manchmal betrachten wir uns selbst oder bestimmte Situationen schon so lange aus derselben Perspektive, dass wir gar nicht mehr auf die Idee kommen, dass es auch anders sein könnte.

Vielleicht begleitet dich beispielsweise der Gedanke: „Ich muss alles alleine schaffen.“

Eine Affirmation wie „Ich darf Unterstützung annehmen“ bietet dir eine andere Sichtweise an. Das bedeutet natürlich nicht, dass dein bisheriger Gedanke plötzlich verschwunden ist. Aber es darf eine neue Möglichkeit daneben entstehen.

3. Sie können dich im Alltag an deine Intention erinnern

Diesen Punkt liebe ich besonders. Vielleicht hast du für dich erkannt, dass du deine Bedürfnisse bewusster wahrnehmen möchtest. Im Alltag geht dieser Vorsatz zwischen Terminen, Arbeit, Familie und all den kleinen To dos jedoch schnell wieder unter.

Eine Affirmation wie „Auch meine Bedürfnisse dürfen Raum bekommen“ kann dann zu einer kleinen liebevollen Erinnerung werden.

Du kannst deine Affirmation in dein Journal schreiben, an deinen Spiegel hängen, als Hintergrund auf deinem Handy speichern oder dir morgens ganz intuitiv eine Affirmationskarte ziehen. So entsteht vielleicht sogar ein kleines Ritual, bei dem du dir jeden Morgen einen Moment nur für dich schenkst.

Dabei geht es nicht darum, dass der Satz die Veränderung für dich übernimmt. Vielmehr darf er dich immer wieder daran erinnern, was dir wichtig ist und welche innere Haltung du bewusster in deinen Alltag einladen möchtest.

💕Herzenstipp für deine Affirmationspraxis: Du möchtest deine Affirmationen noch bewusster in deinen Alltag integrieren? Dann können Affirmationskarten eine wunderschöne Ergänzung sein. Ich liebe es, morgens intuitiv eine Karte zu ziehen und den jeweiligen Satz als kleinen Impuls mit in meinen Tag zu nehmen. Du kannst deine Karte auch an einen Ort stellen, an dem du sie immer wieder siehst, oder die Affirmation als Ausgangspunkt für dein Journaling nutzen.

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4. Sie können einen liebevolleren inneren Dialog unterstützen

Wie sprichst du eigentlich mit dir selbst?

Eine Frage, die wir uns wahrscheinlich viel zu selten stellen. Gerade wenn etwas nicht so läuft wie geplant, wir einen Fehler machen oder einen schwierigen Tag haben, kann unser innerer Dialog ziemlich schnell streng werden.

Manchmal darf aus „Heute muss ich trotzdem funktionieren“ einfach ein liebevolleres „Heute darf ich besonders gut auf mich achten“ werden.

Oder aus dem Anspruch, immer alles perfekt machen zu müssen, darf die Erinnerung entstehen: „Ich darf mein Bestes geben und trotzdem Fehler machen.“

Für mich bedeutet ein positiver innerer Dialog deshalb nicht, immer positiv denken zu müssen. Es bedeutet vielmehr, dir selbst auch an schwierigen Tagen mit ein bisschen mehr Verständnis, Mitgefühl und liebevollen Worten zu begegnen.

Und genau an diesem Punkt kommen wir zu einer wichtigen Frage:

Was passiert eigentlich, wenn wir einer Affirmation selbst überhaupt keinen Glauben schenken?

Denn so wertvoll positive Affirmationen sein können, gibt es auch Dinge, die sie nicht einfach für uns übernehmen können.


Was positive Affirmationen nicht können

So sehr ich Affirmationen liebe und selbst gerne nutze, finde ich es genauso wichtig, ihre Grenzen zu kennen. Denn positive Worte können uns begleiten, stärken und neue Impulse geben. Sie müssen aber nicht jede innere Überzeugung sofort verändern und können uns die eigentliche persönliche Entwicklung nicht abnehmen.

1. Du kannst dich nicht dazu zwingen, eine Affirmation zu glauben

Stell dir vor, du stehst jeden Morgen vor dem Spiegel und sagst dir: „Ich liebe mich vollkommen.“

Gleichzeitig spürst du bei jedem Wiederholen einen starken inneren Widerstand, weil sich dieser Satz gerade überhaupt nicht nach deiner Wahrheit anfühlt.

Genau dann darfst du genauer hinschauen. Denn eine Affirmation muss nicht möglichst „groß“ klingen, um dich unterstützen zu können. Viel wichtiger finde ich, dass zwischen den Worten und deinem eigenen Empfinden eine Verbindung entsteht.

Spannend ist in diesem Zusammenhang auch eine Studie von Wood, Perunovic und Lee aus dem Jahr 2009*. Die Forschenden untersuchten positive Selbstsätze und fanden Hinweise darauf, dass sehr positive Aussagen bei Menschen mit niedrigerem Selbstwert nicht automatisch zu einem besseren Gefühl führten und unter bestimmten Bedingungen sogar ungünstige Effekte haben konnten.

*Quelle: Wood, J. V., Perunovic, W. Q. E., & Lee, J. W. (2009). Positive self-statements: Power for some, peril for others.

Für mich steckt darin eine wichtige Erinnerung: Eine Affirmation darf zu dir und zu dem Punkt passen, an dem du gerade stehst.

Wenn sich „Ich liebe mich vollkommen“ gerade meilenweit entfernt anfühlt, könnte vielleicht „Ich darf lernen, liebevoller mit mir umzugehen“ viel stimmiger sein.

Oder statt „Ich kenne meinen Wert“ vielleicht: „Ich öffne mich dafür, meinen eigenen Wert immer mehr zu erkennen.“

Du musst deine Affirmation noch nicht zu hundert Prozent verkörpern. Schließlich darf sie dich auf deinem Weg begleiten und dir Raum für Entwicklung schenken. Gleichzeitig sollte sie sich für dich zumindest so stimmig anfühlen, dass du dich innerlich auf sie einlassen kannst.

2. Affirmationen ersetzen keine tiefergehende Inner Work

Hier kommen wir zu einem Punkt, der mir besonders am Herzen liegt.

Affirmationen können wundervolle Begleiter sein. Gleichzeitig gibt es Themen, bei denen es sich lohnt, nicht nur einen neuen positiven Satz zu formulieren, sondern neugierig darauf zu schauen, was eigentlich darunterliegt.

Vielleicht möchtest du beispielsweise lernen, liebevoll Grenzen zu setzen und wählst dafür die Affirmation: „Ich darf für mich und meine Bedürfnisse einstehen.“

Ein wunderschöner Satz. Wenn es dir trotzdem immer wieder schwerfällt, Nein zu sagen, darfst du zusätzlich erforschen, warum das so ist.

  • Welche Gedanken tauchen in diesen Situationen auf?
  • Was macht es mit dir, wenn jemand möglicherweise enttäuscht von deiner Entscheidung ist?
  • Welche Bedürfnisse nimmst du wahr und welche stellst du vielleicht immer wieder hinten an?

Genau hier beginnt für mich Inner Work.

Affirmationen können dir dabei einen stärkenden Gedanken mit auf den Weg geben. Inner Work schenkt dir zusätzlich den Raum, dich selbst, deine Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und wiederkehrenden Muster bewusster kennenzulernen.

Für mich ist das deshalb kein entweder oder. Ganz im Gegenteil. Ich finde, Affirmationen und Selbstreflexion können sich wunderschön ergänzen.

3. Affirmationen können dir die Umsetzung nicht abnehmen

Eine Affirmation kann dich stärken, dir Mut machen und dich immer wieder daran erinnern, was du mehr in dein Leben einladen möchtest. Die Umsetzung in deinem Alltag kann sie dir jedoch nicht abnehmen.

Nehmen wir zum Beispiel die Affirmation: „Meine Bedürfnisse dürfen wichtig sein.“

Du kannst diesen Satz jeden Morgen wiederholen. Besonders wertvoll wird er für mich jedoch dann, wenn seine Botschaft auch einen Platz in deinem Alltag bekommt. Frag dich deshalb immer wieder: Wie kann ich meine Affirmation heute ganz konkret in meinen Alltag integrieren?

Vielleicht bedeutet das, deine Mittagspause wirklich zu machen, obwohl noch etwas auf deiner To do Liste steht. Vielleicht sagst du bei einer Sache liebevoll Nein, nimmst dir zehn Minuten nur für dich oder sprichst ein Bedürfnis aus, das du sonst eher zurückgehalten hättest.


🪩 Kleiner Coaching Impuls:

Nachdem du jetzt weißt, was Affirmationen können und wo ihre Grenzen liegen, möchte ich dir einen kleinen Impuls mitgeben.

Achte heute einmal ganz bewusst darauf, wie du mit dir selbst sprichst. Welche Worte verwendest du, wenn etwas gut läuft? Und wie sprichst du mit dir, wenn dir ein Fehler passiert, du gestresst bist oder etwas nicht so funktioniert, wie du es dir vorgestellt hast?

Frag dich anschließend: Welche Worte möchte ich mir selbst eigentlich häufiger schenken?

Vielleicht ist es mehr Vertrauen. Mehr Mitgefühl. Mehr Leichtigkeit. Oder die Erinnerung daran, dass auch deine Bedürfnisse wichtig sind.

Genau daraus kann eine Affirmation entstehen, die nicht einfach nur schön klingt, sondern eine Bedeutung für dich hat. Ein Satz, der dich im Alltag immer wieder daran erinnert, welche Gedanken du bewusster stärken möchtest.

Du musst damit nichts erzwingen. Manchmal darf ein neuer Gedanke einfach erst einmal da sein und seinen Platz neben all den anderen Gedanken finden.


Q&A rund um positive Affirmationen

Was sind Affirmationen einfach erklärt?

Affirmationen sind kurze, selbstbejahende Kraftsätze, mit denen du deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf bestimmte Gedanken und innere Haltungen richtest. Sie können dich dabei begleiten, neue Perspektiven einzunehmen, liebevoller mit dir selbst zu sprechen und die Gedanken zu stärken, die du mehr in dein Leben einladen möchtest.

Können positive Affirmationen wirklich etwas bewirken?

Affirmationen können durchaus etwas in dir anstoßen. Sie können deine Aufmerksamkeit lenken, einen neuen Gedanken anbieten oder dich daran erinnern, wie du dir selbst und bestimmten Situationen begegnen möchtest. Dabei finde ich wichtig: Eine Affirmation muss nicht dein ganzes Leben verändern, um wertvoll zu sein. Manchmal reicht bereits ein Satz, der dich im richtigen Moment innehalten lässt oder dir einen neuen Blickwinkel schenkt.

Was können positive Affirmationen nicht?

Positive Affirmationen können dich stärken und dir neue Impulse schenken, aber sie können dich nicht dazu bringen, etwas zu glauben, das sich für dich überhaupt nicht stimmig anfühlt. Auch tieferliegende Themen lösen sich nicht allein dadurch auf, dass du einen positiven Satz regelmäßig wiederholst. Und genauso können Affirmationen dir die konkreten Schritte und Veränderungen in deinem Alltag nicht abnehmen.

Für mich müssen sie all das aber auch gar nicht leisten. Affirmationen dürfen vielmehr liebevolle und kraftvolle Wegbegleiter sein, die dich auf deinem persönlichen Entwicklungsweg unterstützen und dich immer wieder an die Gedanken erinnern, die du in deinem Leben stärken möchtest.


Was können positive Affirmationen also wirklich?

Sie können dir neue Perspektiven schenken, deinen inneren Dialog bewusster machen, dich an deine Intentionen erinnern und dir stärkende Gedanken mit auf den Weg geben. Gleichzeitig können sie dir nicht abnehmen, genauer hinzuschauen, Entscheidungen zu treffen oder Veränderungen in deinem Leben aktiv zu gestalten.

Und das müssen sie auch gar nicht.

Ich liebe Affirmationen nicht deshalb, weil ich glaube, dass ein einziger Satz all unsere Herausforderungen lösen kann. Ich liebe sie, weil Worte etwas in uns anstoßen können. Sie können uns berühren, Mut schenken, unseren Fokus verändern oder uns genau im richtigen Moment an etwas erinnern, das wir im Trubel des Alltags vergessen haben.

Für mich dürfen Affirmationen deshalb genau das sein: kleine, kraftvolle Wegbegleiter. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. ✨

Von Herz zu Herz: Achte nicht darauf, die schönste Affirmation zu finden. Wähle Worte, die sich für dich gut und stimmig anfühlen. Worte, denen du Glauben schenken kannst und die dich daran erinnern, welche Gedanken, Gefühle und innere Haltung du mehr in dein Leben einladen möchtest.

Denn manchmal braucht es nur die richtigen Worte im richtigen Moment, um dich wieder daran zu erinnern, wie viel bereits in dir steckt.

Glow up from within,
Deine Tatjana 💖

Hinweis:

Dieser Artikel dient lediglich der Information und persönlichen Reflexion. Er ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Beratung oder Behandlung. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Belastung sehr groß ist oder du alleine nicht mehr weiterkommst, scheue dich bitte nicht, dir professionelle Unterstützung zu holen. Bei akutem Bedarf oder wenn du nicht mehr sicher bist, wende dich bitte sofort an den ärztlichen Bereitschaftsdienst, eine Notaufnahme oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Ich bin keine Ärztin oder Heilpraktikerin, stelle keine Diagnose und gebe keine Heilungsversprechen ab. Die Coachings/Blogartikel ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder seine Medikation und/oder Therapie. Falls du dich aktuell in therapeutischer Behandlung befindest und dir nicht sicher bist, ob meine Herzensangebote richtig für dich sind, sprich vorher gerne mit deiner Therapeutin/deinem Therapeut.

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