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Selbstfürsorge trotz vollem Terminkalender: 7 einfache Tipps für mehr Energie im Alltag

Hand aufs Herz: Wann hast du dich das letzte Mal ganz bewusst gefragt, wie es dir wirklich geht?

Und zwar nicht zwischen all den Terminen. Nicht schnell nebenbei. Sondern in einem ruhigen Moment, in dem es einzig und allein nur um dich geht. Ich vermute, bei so vielen Frauen liegt genau dieser Moment, eine ganz schöne Weile zurück. Stattdessen funktionieren wir, erledigen eine Aufgabe nach der anderen und hoffen, dass irgendwann dieser eine Moment kommt, indem wir wieder mehr Zeit für uns selbst haben.

Ganz ehrlich: mir ging es in meinen Zwanzigern ganz ähnlich. Nicht, weil ich mich nicht um mich selbst kümmern wollte, sondern weil ich das Gefühl hatte, mir keine Zeit für mich und meine Selbstfürsorge nehmen zu dürfen.

Vielleicht hast auch du dir schon vorgenommen, mehr auf dich zu achten. Mehr Pausen. Mehr Ruhe. Mehr Zeit für die Dinge, die dir von Herzen guttun. Doch schon nach kurzer Zeit nimmt der Alltag wieder überhand. Und vielleicht denkst du dir sogar jetzt in diesem Moment: „Bald wird alles besser, dann habe ich wieder mehr Zeit für mich.“

Doch was ist, wenn dieser Moment so schnell gar nicht kommt?

Von Herz zu Herz: Selbstfürsorge beginnt nicht erst dann, wenn dein Kalender leer ist. Sie beginnt mitten im Alltag. Zwischen Terminen, To do Listen und Verpflichtungen. Sie beginnt mit der Entscheidung, dich selbst, deine Bedürfnisse und dein Energielevel ernst zu nehmen.

In diesem Blogartikel zeige ich dir wie du mit sieben einfachen, alltagstauglichen Tipps auch mit einem vollen Terminkalender gut für dich sorgen kannst.


Wo Selbstfürsorge beginnt

In meiner Arbeit als Glückscoach begegne ich immer wieder Frauen, die ihre Selbstfürsorge auf einen vermeintlich perfekten Zeitpunkt verschieben. Und zwar auf dann, wenn das eine Projekt abgeschlossen ist, die Kinder größer sind, der Urlaub beginnt oder der Kalender endlich einmal etwas leerer wird.

Doch, wenn wir wirklich ehrlich zu uns sind, kommt dieser perfekte Zeitpunkt wahrscheinlich niemals vor. Stattdessen vergeht ein Tag nach dem anderen. Wir funktionieren, erledigen unsere Aufgaben und hoffen, dass dieser Tag der Selbstfürsorge irgendwann zur Realität wird.

Dabei beginnt Selbstfürsorge nicht mit einem „irgendwann“, sondern in unserem Alltag. In den kleinen Momenten, in denen wir innehalten und uns fragen: „Was brauche ich gerade wirklich?“

Für mich ist genau das der Kern von Selbstfürsorge. Nicht das perfekte Morgenritual. Auch nicht das Wellnesshotel oder ein freier Sonntag. Sondern die Bereitschaft, mir selbst zuzuhören und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Manchmal bedeutet das, bewusst eine Pause einzulegen. Manchmal aber auch liebevoll Nein zu sagen. Und an anderen Tagen reicht schon ein tiefer Atemzug, um wieder ein kleines bisschen mehr bei mir selbst anzukommen.

Je früher du lernst, auf dein eigenes Energielevel zu achten, desto leichter fällt es dir, deine Akkus rechtzeitig wieder aufzuladen.

Ich stelle mir unser Energielevel gerne wie einen inneren Akku/Batterie vor. Wenn der Akku voll ist, gehen uns viele Dinge leichter von der Hand. Wir sind geduldiger, kreativer und können Herausforderungen besser meistern. Sinkt der Akkustand jedoch immer weiter, verändert sich oft auch unser Alltag. Plötzlich kosten uns selbst kleine Aufgaben unglaublich viel Kraft. Wir reagieren empfindlicher. Schlafen schlechter. Sind schneller genervt oder haben das Gefühl, nur noch zu funktionieren.

Das Spannende an unserem Energielevel ist: Unser Körper sendet uns häufig schon viel früher Signale. Doch im hektischen Alltag überhören wir sie viel zu oft.


Woran du erkennen kannst, dass dein Energielevel langsam sinkt

Viele Menschen bemerken erst dann, dass sie dringend eine Pause brauchen, wenn sie bereits völlig erschöpft sind. Dabei gibt es oft schon vorher mögliche Hinweise.

Vielleicht erkennst du dich in einigen davon wieder.

  • Du fühlst dich morgens trotz ausreichend Schlaf müde.
  • Kleinigkeiten bringen dich schneller aus der Ruhe.
  • Du hast das Gefühl, nur noch von Termin zu Termin zu leben.
  • Dinge, die dir früher Freude gemacht haben, fühlen sich plötzlich anstrengend an.
  • Du kannst schlecht abschalten, obwohl du eigentlich erschöpft bist.
  • Du sagst fast automatisch Ja, obwohl du eigentlich Nein fühlst.
  • Du nimmst dir ständig vor, besser auf dich zu achten, verschiebst es aber immer wieder.

Vielleicht hast du dich beim Lesen des einen oder anderen Punktes wiedererkannt und gedacht: „Yes, genau so geht es mir gerade.“

Falls das so ist, möchte ich dir etwas von Herzen mitgeben: Du musst nicht erst vollkommen ausgebrannt sein, bevor du dir erlaubst, gut für dich selbst zu sorgen. Ganz im Gegenteil. Selbstfürsorge entfaltet ihre größte Wirkung, wenn sie nicht erst beginnt, wenn dein Akku nur noch 1% anzeigt. Sie darf ein liebevoller Teil deines Alltags sein und nicht erst dann wichtig werden, wenn nichts mehr geht.

Deshalb möchte ich dich hiermit von Herzen einladen, dir selbst wieder ein Stück näherzukommen und dir bewusst kleine Momente der Fürsorge zu schenken. Tauche jetzt in meine Herzenstipps für mehr Selbstfürsorge ein.


7 einfache Tipps für mehr Selbstfürsorge trotz vollem Terminkalender

Vielleicht fragst du dich jetzt: „Das klingt alles schön. Aber wie soll ich Selbstfürsorge in meinen ohnehin schon vollen Alltag integrieren?“

Die gute Nachricht ist: Du musst dafür nicht dein ganzes Leben umkrempeln, denn Selbstfürsorge entsteht selten durch große Veränderungen. Viel häufiger sind es die bewussten Entscheidungen, die wir täglich treffen. Denn genau diese kleinen Momente können einen großen Unterschied machen.

Deshalb möchte ich dir sieben einfache Tipps mitgeben, die sich auch dann umsetzen lassen, wenn dein Kalender gerade aus allen Nähten platzt.

1. Starte den Tag mit einem kurzen Check-In

Viele Menschen stehen morgens auf und sind gedanklich bereits mitten im Alltag.

  • Was muss ich heute alles erledigen?
  • Welche Termine stehen an?
  • Was darf ich bloß nicht vergessen?

Noch bevor der Tag richtig begonnen hat, läuft unser Kopf bereits auf Hochtouren.

Herzenstipp: Schenke dir morgens nur eine Minute Zeit und zwar bevor du dein Handy in die Hand nimmst, Social Media durchscrollst oder die ersten E-Mails liest. Halte kurz inne und frage dich: WIe fühle ich mich heute wirklich?

Vielleicht fühlst du dich voller Energie. Vielleicht bist du müde, spürst Anspannung oder freust du dich auf den Tag. Jedes Gefühl ist hierbei vollkommen okay.

Es geht hierbei nicht darum, deine Gefühle sofort verändern zu müssen. Sondern darum, sie bewusst wahrzunehmen.

Denn nur wenn du weißt, wie es dir geht, kannst du gut für dich sorgen.


2. Plane Zeit für dich genauso selbstverständlich ein wie jeden anderen Termin auch

Wir tragen Arzttermine, Meetings oder Geburtstage ganz selbstverständlich in unseren Kalender ein. Zeit für uns selbst hingegen bleibt oft nur dann übrig, wenn zufällig eine Lücke entsteht. Und genau das passiert leider viel zu selten. Deshalb darfst du anfangen, auch dir selbst einen festen Platz in deinem Kalender zu geben.

Vielleicht sind es zehn Minuten zum Journaling. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause. Eine halbe Stunde mit einem guten Buch oder einfach eine Tasse Kaffee auf dem Balkon, ohne nebenbei etwas anderes zu erledigen.

Diese Zeit ist nicht weniger wichtig als jeder andere Termin. Ganz im Gegenteil. Sie hilft dir dabei, deine Energie wieder aufzuladen, damit du den restlichen Tag mit mehr Gelassenheit meistern kannst.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man sich selbst immer wieder verschiebt. Gerade in den Jahren, in denen ich selbst gelernt habe, besser auf meine Bedürfnisse zu achten, wurde mir bewusst, wie oft ich allen anderen Priorität gegeben habe und mich selbst dabei vergessen hatte.

Heute weiß ich: Wenn ich mir bewusst kleine Auszeiten schenke, profitiert nicht nur ich davon. Auch meine Arbeit, meine Beziehungen und meine Kreativität fühlen sich dadurch viel leichter an.


3. Nutze kleine Pausen statt auf den perfekten Moment zu warten

Viele verbinden Selbstfürsorge mit einem freien Nachmittag oder einem kompletten Wellnesswochenende.

Selbstverständlich sind solche Auszeiten etwas Wundervolles. Doch wenn wir ehrlich sind, lassen sie sich nicht jede Woche in unseren Alltag integrieren. Genau deshalb sind es oft die kleinen Pausen zwischendurch, die den größten Unterschied machen. Sie brauchen nicht viel Zeit und können uns trotzdem neue Energie, mehr Ruhe und ein gutes Gefühl schenken.

Vielleicht hast du am Tag nur drei Minuten. Dann nutze genau diese drei Minuten.

  • Streck dich einmal bewusst.
  • Öffne das Fenster und atme tief durch.
  • Schließe kurz die Augen.
  • Trink ein Glas Wasser.
  • Hör dein Lieblingslied und tanze dabei

Diese kleinen Unterbrechungen mögen unscheinbar wirken. Für unser Nervensystem können sie jedoch einen großen Unterschied machen. Unser Gehirn braucht immer wieder kurze Momente der Erholung, um Informationen zu verarbeiten und neue Energie zu sammeln. Selbstfürsorge muss deshalb nicht perfekt sein.

Selbstfürsorge darf „klein“ sein, dafür aber regelmäßig.

Du möchtest dir solche kleinen Auszeiten häufiger im Alltag schenken? Genau dafür habe ich meinen 7-Minuten-Selbstfürsorge-Guide entwickelt. Auf über 40 Seiten findest du einfache 7-Minuten-Übungen, Coaching-Impulse und Reflexionsfragen, die dich dabei unterstützen, auch an vollen Tagen bewusst Zeit für dich zu schaffen. Inklusive SOS-Kit für besonders stressige Momente.


4. Frage dich ehrlich: Was brauche ich gerade wirklich?

Ich glaube, die Frage „Was brauche ich gerade wirklich“ ist eine der kraftvollsten Fragen überhaupt. Doch gleichzeitig auch eine der Fragen, die wir uns viel zu selten stellen.

Oft reagieren wir nur noch auf das, was im Außen passiert. Dabei vergessen wir völlig, nach innen zu schauen. Deshalb lade ich dich ein, einmal ganz bewusst innezuhalten und dich zu fragen: Was brauche ich gerade wirklich?

Vielleicht ist die Antwort Ruhe. Vielleicht Bewegung. Vielleicht frische Luft. Vielleicht ein Gespräch mit einer lieben Freundin oder einfach fünf Minuten, in denen niemand etwas von dir möchte. Nimm dir das, was du gerade wirklich brauchst.

Je häufiger du dir diese Frage stellst, desto besser lernst du deine eigenen Bedürfnisse kennen. Und genau darin liegt ein wichtiger Teil von Selbstfürsorge. Nicht darin, ständig alles richtig zu machen. Sondern darin, dich selbst wieder bewusst wahrzunehmen.


5. Verabschiede dich von dem Gedanken, alles perfekt machen zu müssen

Perfektion klingt im ersten Moment nach einem schönen Ziel. In Wirklichkeit kostet sie jedoch unglaublich viel Energie.

Vielleicht kennst du das: Du möchtest alles richtig machen. Im Beruf. In der Familie. Im Haushalt. Für deine Freunde und am liebsten noch für alle gleichzeitig.

Doch genau dieser Anspruch kann auf Dauer unglaublich erschöpfend sein. Manchmal reicht gut genug völlig aus. Denn die Wohnung muss nicht aussehen wie aus einem Einrichtungsmagazin. Das Abendessen muss nicht jeden Tag aufwendig sein und nicht jede Nachricht muss innerhalb weniger Minuten beantwortet werden.

Je mehr du dir erlaubst, auch einmal unperfekt zu sein, desto mehr Energie bleibt für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.


6. Schaffe dir kleine Wohlfühlrituale

Wenn wir an Selbstfürsorge denken, stellen wir uns oft große Veränderungen vor. Wir möchten mehr Sport treiben, gesünder essen oder endlich weniger Stress haben.

Doch häufig scheitern wir genau daran. Nicht, weil wir es nicht schaffen könnten, sondern weil wir uns zu viel auf einmal vornehmen.

Ich bin überzeugt davon, dass Veränderung viel nachhaltiger entsteht, wenn wir mit kleinen Schritten anfangen.

Genau deshalb liebe ich kleine Rituale so sehr. Nicht, weil sie besonders aufwendig oder groß sein müssen, sondern weil sie uns daran erinnern, uns selbst nicht zu vergessen und liebevoll für uns zu sorgen. Vielleicht ist heute genau der richtige Zeitpunkt, ein neues Wohlfühlritual in deinen Alltag einzuladen. Es muss dabei gar nichts Großes sein. Viel wichtiger ist, dass es sich für dich gut anfühlt.

Vielleicht…

💗 …beginnst du deinen Morgen mit einer Minute bewusstem Atmen.

💗 …schreibst du dir jeden Abend drei Dinge auf, die dir heute ein Lächeln geschenkt haben.

💗 …genießt du deinen Kaffee oder Tee ganz bewusst, ohne Handy, Laptop oder Hektik.

💗 …schenkst du dir nach Feierabend einen kleinen Spaziergang, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.

💗 …oder du hast bereits dein ganz eigenes Ritual, das dir Kraft schenkt und dir guttut.

Diese Rituale dauern oft nur wenige Minuten und trotzdem können sie einen großen Unterschied machen. Es gibt kein richtig oder falsch. Entscheidend ist nicht, welches Ritual du wählst, sondern dass du dir immer wieder bewusst Zeit für dich schenkst. Oft sind genau diese kleinen Momente die, die uns im Alltag am meisten tragen. 💗


7. Erinnere dich jeden Tag daran, dass auch du wichtig bist

Vielleicht ist das der wichtigste Impuls von allen. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, wissen die meisten von uns längst, was ihnen guttun würde.

Doch trotzdem ..

  • ..trinken wir zu wenig Wasser.
  • ..gehen wir viel zu spät ins Bett.
  • ..nehmen uns keine Zeit für uns.
  • ..sagen wir Ja, obwohl wir eigentlich ein Nein fühlen.

Nicht, weil wir es nicht besser wissen. Sondern weil wir mit uns selbst oft viel strenger umgehen als mit den Menschen, die wir lieben.

Deshalb möchte ich dir heute einen kleinen Gedanken mitgeben: Stell dir vor, deine beste Freundin würde sich gerade genauso fühlen wie du. Erschöpft, müde und ständig im Funktionsmodus.

Was würdest du ihr sagen? Würdest du ihr raten, sich noch mehr anzustrengen und einfach weiterzumachen? Wahrscheinlich nicht.

Du würdest ihr vermutlich sagen, dass sie sich ausruhen darf. Dass sie nicht alles alleine tragen muss und gut für sich sorgen darf.


💡Kleiner Coachingimpuls:

Manchmal glauben wir, dass wir erst etwas großes verändern müssen, bevor es uns besser gehen kann.

Ich glaube, es ist genau andersherum. Meiner Meinung nach beginnt Veränderung in dem Moment, in dem wir anfangen, liebevoller mit uns selbst umzugehen.

Deinen Terminkalender wirst du morgen nicht plötzlich halbieren können. Die Aufgaben werden wahrscheinlich dieselben bleiben. Doch du kannst entscheiden, wie du dir selbst inmitten dieses Alltags begegnest.

Mit bewusste Pausen. Einem liebevollen Nein und kleinen Momenten, in denen du auf dich und dein Energielevel achtest. Genau darin liegt die Kraft der Selbstfürsorge.


✍🏼 Journalingfragen

Vielleicht magst du dir heute zehn Minuten Zeit nehmen und diese Fragen ganz ehrlich beantworten. Nicht, um sofort eine Lösung zu finden, sondern um dir selbst ein kleines Stück näherzukommen. Schnapp dir dein Journal/Notizbuch und beantworte die folgenden Fragen für dich. Nicht perfekt, nicht „schön formuliert“, sondern einfach echt.

  • Woran merke ich, dass mein Energielevel langsam sinkt?
  • Welche kleine Form der Selbstfürsorge könnte ich schon morgen ganz bewusst in meinen Alltag integrieren?
  • In welchen Situationen stelle ich die Bedürfnisse anderer regelmäßig über meine eigenen?
  • Was würde sich in meinem Leben verändern, wenn ich mich selbst genauso wichtig nehmen würde wie die Menschen, die ich liebe?

Herzensnotiz: Beim Journaln geht es nicht um Perfektionismus, sondern um Ehrlichkeit. Bei der Beantwortung der Fragen gibt es kein richtig oder falsch. Für die Beantwortung der Journalingfragen wünsche ich dir nun ganz viel Ehrlichkeit, Offenheit und Liebe dir selbstgegenüber.


Q&A rund um Selbstfürsorge

Was beinhaltet Selbstfürsorge?

Selbstfürsorge umfasst alles, was dein körperliches, mentales und emotionales Wohlbefinden stärkt. Dazu gehören zum Beispiel ausreichend Schlaf, Bewegung, gesunde Ernährung, Pausen, soziale Kontakte, Grenzen setzen und ein liebevoller Umgang mit dir selbst. Im Kern bedeutet Selbstfürsorge, gut für dich selbst zu sorgen indem du immer wieder auf dein eigenes Energielevel achtest und deine Bedürfnisse ernst nimmst.

Warum fällt mir Selbstfürsorge so schwer?

Viele Frauen haben gelernt, zuerst für andere da zu sein. Hinzu kommen hohe Erwartungen, ein voller Alltag und häufig auch das Gefühl, sich Pausen erst verdienen zu müssen. Dabei ist Selbstfürsorge kein Luxus. Sie ist eine wichtige Grundlage dafür, langfristig gesund, ausgeglichen und voller Energie zu bleiben.

Wie kann Selbstfürsorge gelingen?

Selbstfürsorge muss nicht kompliziert sein. Oft sind es gerade die kleinen Gewohnheiten, die langfristig den größten Unterschied machen. Wenn du regelmäßig bei deinem Energielevel eincheckst, dir kleine Pausen erlaubst und deine Bedürfnisse bewusster wahrnimmst, entsteht Selbstfürsorge Schritt für Schritt ganz selbstverständlich im Alltag.


Vielleicht wartest du schon lange auf den richtigen Moment. Auf die Woche, in der dein Kalender endlich etwas leerer ist. Auf den langersehnten Urlaub, auf weniger Termine oder darauf, dass das Leben endlich ein bisschen ruhiger wird.

Doch vielleicht kommt dieser perfekte Zeitpunkt nie. Vielleicht geht es vielmehr darum, mitten im Trubel des Alltags immer wieder bewusst innezuhalten und dich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie leicht das passieren kann. Wenn wir ständig funktionieren, für andere da sind und versuchen, allem gerecht zu werden, gerät oft die wichtigste Person in den Hintergrund: wir selbst.

Genau deshalb wünsche ich mir für dich, dass du aus diesem Artikel vor allem eines mitnimmst: Selbstfürsorge muss weder groß, perfekt noch besonders zeitaufwendig sein. Sie beginnt viel früher, als wir denken. Manchmal reicht schon eine einzige bewusste Entscheidung.

Vielleicht atmest du einmal tief durch, bevor du weitermachst. Vielleicht gehst du eine kleine Runde spazieren, trinkst in Ruhe ein Glas Wasser oder nimmst dir fünf Minuten Zeit für dein Journal. Vielleicht hältst du einfach kurz inne und fragst dich: „Was brauche ich gerade wirklich?“

Oft sind es genau diese kleinen Momente, die uns wieder mit uns selbst verbinden und langfristig den größten Unterschied machen.

Du musst nicht von heute auf morgen dein ganzes Leben verändern. Doch du darfst heute damit beginnen, dir selbst ein kleines bisschen mehr Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Fürsorge zu schenken. Denn jede noch so kleine Entscheidung für dich ist eine Entscheidung für mehr Energie, mehr innere Ruhe und mehr Lebensfreude.

Und wer weißt, vielleicht beginnt genau heute deine Reise zu einem liebevolleren Umgang mit dir selbst.

Glow up from within,

Deine Tatjana ✨


Hinweis:

Dieser Artikel dient lediglich der Information und persönlichen Reflexion. Er ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Beratung oder Behandlung. Wenn du das Gefühl hast, dass deine Belastung sehr groß ist oder du alleine nicht mehr weiterkommst, scheue dich bitte nicht, dir professionelle Unterstützung zu holen. Bei akutem Bedarf oder wenn du nicht mehr sicher bist, wende dich bitte sofort an den ärztlichen Bereitschaftsdienst, eine Notaufnahme oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

Ich bin keine Ärztin oder Heilpraktikerin, stelle keine Diagnose und gebe keine Heilungsversprechen ab. Die Coachings/Blogartikel ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder seine Medikation und/oder Therapie. Falls du dich aktuell in therapeutischer Behandlung befindest und dir nicht sicher bist, ob meine Herzensangebote richtig für dich sind, sprich vorher gerne mit deiner Therapeutin/deinem Therapeut.

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